Über

Unter dem Titel „Surfing the streets“ erstellen wir in Workshops mit Kindern und Jugendlichen Augmented Reality Handyrallyes mit „Layar„.

Ziel von „Surfing the Streets“ ist es, mit  Jugendlichen gemeinsam mit den GPS-Funktionen von Smartphones zu experimentieren und daraus ein spielerisches Bildungsangebot zu erstellen. Unsere Wahl fiel auf die Augmented Reality Anwendung „Layar“, mit der eigene ortsbezogene Informationen zusammengestellt und veröffentlicht werden können.

Die Sinfonie-Gruppe beim Interviewen

Die Handyrallye zum Film „Sinfonie einer Großstadt“ wurde in einem Herbstferienworkshop vom 12. – 14. Oktober 2011 von Abdu, Katrin, Katja, Melis und Annika erstellt. Unterstützt durch das Team von Metaversa: Verena, Michael, Anna und Martin.

Gruppe „Grenzgeschichten“ im Arbeitsraum

Die Handyrallye „Grenzgeschichten – eine Berliner Freundschaft“ wurde im Sommerferienworkshop „Lebenszeiten“ vom 23.-27. Juli 2012 von Mia, Madeleine, Sarah, Phil, Alexander und Tanja, unterstützt durch Daniel Seitz und Michael Lange, gestaltet. Der Workshop wurde gefördert durch die Landesverteidigung Kulturelle Jugendbildung Berlin.

Beispielhafter Workshopablauf (Sinfonie einer Großstadt)

Der erste Tag des Workshops diente dem Kennenlernen von ortsbezogenen Internetdiensten und Augmented Reality-Anwendungen. Zum Einstieg spielten wir mit den fünf für den Workshop verfügbaren Handys „MisterX“ rund um den Winterfeldplatz in Berlin. Anschließend wurde das Programm „Layar“ anhand verschiedener Informationsebenen (Wikipedia, Shopping etc.) ausprobiert.

Zur Gestaltung einer eigenen Ebene wurde der Film „Sinfonie einer Großstadt“ von 1927 ausgewählt und das Spielprinzip festgelegt. An acht Drehorten des Films sollen die SpielerInnen jeweils eine Aufgabe Ösen, für die sie einen Lösungsbuchstaben erhalten. Mit dem richtigen Lösungswort kommen sie auf eine Webseite, bei auf der sie einen Kommentar hinterlassen und sich für ihren Gewinn melden können.

Am Ende des Tages wurde gemeinsam der Film geschaut und die acht Orte festgelegt. Auf Anregung der Teilnehmerinnen sollen an einigen Orten noch Interviews mit PassantInnen gedreht werden, die Fragen zur Geschichte des Ortes beantworten sollen und die in die Aufgaben eingebaut werden.

Am zweiten Tag zogen wir dann durch die Berliner Innenstadt und versuchten die im Film entdeckten orte wieder zu finden. Teilweise konnten direkt Fotos gemacht werden, die den alten Kameraeinstellungen entsprachen.

Der dritte Tag wurde dann fast ausschließlich am Rechner verbracht. Die Interviews wurden geschnitten und zu Youtube hochgeladen. Informationen und Bilder der Drehorte wurden als Artikel im Weblog angelegt und Aufgaben hinzugefügt. Zuletzt wurden die Stationen der Rallye als POIs (Points of Interest) in einer eigenen Ebene in Layar angelegt.

Ein Projekt von:

Metaversa e.V.
Verein für Medien, Bildung und Kultur
c/o Puma e.V.
Bülowstr. 90
10783 Berlin

Kontakt: lange@metaversa.de 

www.metaversa.de

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